Beurre de Karité

Heute waren wir in Bangangté, eine schöne Stadt, die den Preis sauberste Stadt von Kamerun bekommen hat, sie hatte lange eine Bürgermeisterin, die zum Rechten sah, die Bürgermeisterin ist jetzt in Yaounde im Ministerium. Sauber ist die Stadt tatsächlich und vor allem viel weniger vom Verkehr verstopft als alle anderen Orte, die ich kennengelernt habe und es dünkte mich auch, dass die Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoller miteinander umgehen, aber vielleicht schien es mir auch nur, weil alles irgendwie übersichtlicher war und vielleicht war es auch der Zeitpunkt, kurz vor Mittag, der mir das Gefühl gab, alles sei ruhiger, freundlicher.

In Bangangté haben wir eine Kooperative mit dreiundzwanzig Frauen, die Beurre de Karité produzieren und vertreiben, besucht. Die Frauen arbeiten alle etwa drei Tage pro Woche in der Manufaktur, daneben betreiben sie noch Landwirtschaft. Die Karité-Nüsse sammeln sie zum Teil selbst, zum Teil kaufen sie sie anderen Sammlerinnen und Sammler ab. Die Nüsse werden in der Manufaktur vom Fruchtfleisch befreit (sieht ähnlich aus wie bei Baumnüssen), getrocknet, geschält, erhitzt, zerdrückt, der Teig, der entsteht wird mit Wasser vermischt und solange geknetet, bis das Fett obenauf schwimmt. Madame Thérèse, die uns empfangen hat, erzählte, dass alle dreiundzwanzig Frauen dank dieser Arbeit ihre Familie ernähren, ihre Kinder zur Schule schicken und ihre Männer unterstützen können. Wir machten einen Grosseinkauf Beurre de Karité, sie ist, laut Madame Thérèse und laut Doktor Google etwas vom besten für die Haut, lässt Falten verschwinden, hält die Haut jung, aber auch zum Essen ist sie gesund, da sie reich an Vitaminen sei und dann hilft sie auch noch bei hundert Krankheiten.

Dann las ich auf dem Plakat der Manufaktur etwas über Kakaobutter und fragte Madame Thérèse, ja, meinte sie, das machen wir auch, Kakaobutter hilft bei zwei Tausen Krankheiten, ich habe gar nicht gewusst, dass es so viele Krankheiten gibt,aber die sei sehr teuer, ein Liter zwanzig Franken, und sie habe keine hier, aber zu Hause habe sie noch einen fünf Liter Kanister, und so fuhren wir zu Madame Thérèse nach Hause. Es war himmlisch! Mitten in der Natur, ein paar kleine Bauernhöfe, Felder mit Mais, Erdnüsschen, Bananen, und, und, extrem viele Bäume und, da wir in einer christlichen Gegend waren, Schweine. Ich kaufte einen halben Liter Kakaobutter und freue mich, irgendetwas daraus zu machen, vielleicht Schoggi?

Der Weg nach Bangangté und dann noch weiter nach Bungwa zum Haus von Madame Thérèse hat sich gelohnt! Auch die Fahrt war sehr schön, immer wieder führt die Strasse über Hügel und Kreten und man hat eine sagenhafte Sicht. Der Wechsel von roter zu schwarzer Erde, von Feldern zu Brousse und Wälder und später Savanne macht aus der anderthalbstündigen Fahrt eine abwechslungsreiche Reise.

Ameisen statt Affen

Ich war endlich im Wald. Ausgerüstet mit Gummistiefeln, einem Stock und Omar als Begleitung bin ich in den Wald gegangen. Die Ameisen waren dort, wie das letzte Mal, nur dass wir diesmal vorsichtiger waren und meine Ohren verschont blieben, einfach nie stehenbleiben, immer weiter gehen, aber sie haben trotzdem gepisst und es hat gebrannt, aber ich habe das Feuer als Kreislaufanregung hingenommen und so war es erträglich. Der Wald ist Dschungel, alles dicht überwachsen, der Boden meist unter Wasser. Omar ging voraus und schlug mit der Machete einen Weg durch das Dickicht, ich tappte hinterher, zog hier und da einen Stiefel voll Wasser aus dem Matsch, tötete hunderte von Ameisen, lauschte den Vögeln und suchte die Bäume nach Affen ab. Es war anstrengend, ich sah keine Affen, der Körper brannte und ich war glücklich. Am Waldrand hatte mir Omar gezeigt wer, wie den Mais frisst, die Igel zerlegen die Blätter rund um den Kolben in kleine Fetchen und die Affen schälen den Kolben wie eine Banane, sie essen nur ganz junge Kolben, solche die noch weiche Maiskörner haben. Weiter zeigte er mir einen Mangobaum, den die Affen gerne besuchen. Aber er stufte die Chance welche zu sehen als sehr gering ein, sie haben grosse Angst vor Menschen und am ehesten bekommt man sie bei Regen zu Gesicht, weil sie anscheinend wissen, dass die Menschen vor dem Regen flüchten.

Dass der Wald derart unter Wasser steht hat nicht nur mit der Regenzeit zu tun, vor ein paar Jahren kam der Staat, ohne das Dorf zu informieren, und fing an den Wald zu roden und den Bach Ndoup umzuleiten, anscheinend um Boden für Reiskulturen zu gewinnen, mitten im Projekt hörten sie wieder auf und wurden nie mehr gesehen. Das Resultat war, dass der Wald mehr denn je unter Wasser stand und das Wasser auf die Felder floss, die Dorfbevölkerung versuchte den Schaden zu begrenzen und dem Ndoup wieder sein altes Bett zurückzugeben, dies gelang, jedoch nur begrenzt.

Nun, ich werde in Afrika gewesen sein und keine Affen gesehen haben, zum Glück gibt es Netflix und Co. so kann ich zu Hause, bequem auf dem Sofa, fern von lästigen pissenden Ameisen, ohne Stiefel voll mit Wasser, Dornen die kratzen, Affen aus nächster Nähe beobachten, wobei die schönsten Naturfilme werden immer von Musik untermalt und die echten Geräusche gehen verloren, so gesehen sind die pissenden Ameisen gar nicht mehr so schlimm, die vielfältigen Töne der Vögel und das Wissen, dass die Affen hier leben, machten den Ausflug zu einem sehr schönen Erlebnis.

Im Centre wiederholen sich Malaria und Typhus, jeden Tag, immer. Die Kinder werden gebracht nach dem ihnen schon grosse Mengen von Tabletten eingflösst wurden, nachdem sie schon seit Wochen fiebrig waren, nachdem niemand mehr weiss was man ihnen sonst noch geben könnte. Sie werden eingepackt in viele Decken, dicke Winterjacken mit hohem Fieber ins Centre gebracht, wenn wir ihnen dann die Decken wegnehmen, die Jacken ausziehen und die kleinen Körper mit kühlem Wasser waschen, werden wir zuerst gehasst, aber dann, wenn die Kinder spüren, dass es ihnen gut tut, dann lassen sie es gerne mit sich geschehen und wenn sie dann noch ein paar Becher Wasser, gierig, getrunken haben, geht es ihnen schon viel besser. Es ist ein wenig zum Verzweifeln. Die Eltern, die ihre Kinder bringen haben wir während unserer Sensibilisierungsbesuchen schon einmal gesehen, wir haben ihnen erklärt warum sie das Trinkwasser abkochen sollen, wir haben ihnen erklärt warum und wann man die Hände waschen soll und dann sitzen sie im Behandlungszimmer und hören unseren Ausführungen zu, wieder als wäre es das erste Mal. Es ist nicht so, dass sie ihre Kinder nicht lieben, sie sind ihnen wichtig, wenn auch vielleicht auf eine andere Art als wir es kennen, es ist eher wie ein Schalter, der auf Off steht und den wir irgendwie nicht finden. Die Kinder werden zwar erzogen, sie sind äusserst freundlich, wissen sich zu benehmen, aber was die lebenspraktische Erziehung anbelangt, die fehlt gänzlich, da sind sie sich selbst überlassen und so trinken sie dann irgendwo Wasser, essen ungewaschene Früchte und waschen mit Sicherheit keine Hände.

Und so kam es, dass ich heute einer Mutter und ihrer Schwester erklärte, dass wenn sie nicht die Verantwortung für die Erziehung der Kinder übernehmen und kleine Kinder sich selbst überlassen, auch die nächste Generation in der gleichen Scheisse stecken wird. Grosse Augen, ein hörbares nach Luft schnappen und dann ein verlegenes Lachen mit der Aussage, da hätte ich wohl recht. Wer weiss, vielleicht lauert der On Schalter in der brutalen Realität. Vielleicht müsste man die Familien jeweils ein paar Tage begleiten und mit ihr neue Abläufe einüben. Wahrscheinlich scheitert Veränderung am inneren Schweinehund, am fehlenden Stupf ins Hinterteil, an der Unfähigkeit sich die veränderte Situation vorzustellen, etwas das ich übrigens auch sehr gut kenne, weiss ich doch von vielem, dass es besser wäre, es anders zu machen, aber es hindert mich in keiner Weise daran, den alten Trott beizubehalten. So gesehen ist es nicht erstaunlich wenn es derart schwierig ist, etwas zu bewegen.

Der letzte Samstag

Ab heute wird jeder Tag der letzte … sein, es geht Schlag auf Schlag und ich fühle mich ein wenig gestresst, saubere Übergabe der Papiere, die ich fürs Centre geschrieben habe, Arbeitsanweisungen, Merkblätter, Leitlinien, Organigramm und was halt so nötig ist, letzte Instruktionen an Omar, Koffer packen, Wohnung putzen, letzte Einkäufe, Hybiskusblütensirup machen mit Zenabou, für sie, für Omar, fürs Centre, letzte Gespräche mit Apolline (der neuen IDE), die, oh Schreck, statt wie geplant am 03.06. erst am 10.06. anfängt, Organisation der Woche ohne Adlerauge Susle, Abschiedsessen oranisieren, der Chef du village hatte doch tatsächlich das Gefühl, dass er die Einladungen macht und seine Namhaften (Google Translater für Notable) einlädt, dem Chef endgültig klar machen, dass es mein Abschied ist und kein offizieller Anlass, noch eine Geburt leiten, und es kommt mir nichts mehr in den Sinn was ich noch muss, das ist gut, die Liste ist lang genug. Es ist Zeit nach Hause zu kommen, Chrigu hat genug vom alleine sein und ich auch, mir bleibt nur noch eine halbe Tafel Schokolade, eine Lindorkugel, ein paar Schoggichäferli, Kaffee und Honig hätte ich noch für länger, aber das Palmöl, das Omars Frau von Hand hergestellt hat (ökologisch und sozial unbedenklich) geht aus, der Reis ist fast gegessen, den letzten Orangensirup von Migros habe ich vorhin getrunken, die Haselnussstängeli sind schon länger verzehrt, die zweite Seife, die ich aus Charlottes Seifenmanufaktur mit auf die Reise genommen habe, wird dünner und dünner, ihr seht, es ist Zeit.

Ananas – bisher hat immer jemand anderes das Ding zerlegt.

Was etwas unangenehm ist, ist die Tatsache, dass ich den Ort nach halber Arbeit verlasse, der Aufbau hat gerade erst begonnen, alles steht noch auf wackligen Füssen, aber ich hoffe, dass ein Fundament da ist, auf dem weiter aufgebaut werden kann. Grundsätzlich sind wir anscheinend sehr gut gestartet, man spricht über uns, der Chef von einem der illegalen Centres in Koutaba kam heute zu einer Besichtigung und war sehr beeindruckt, dass wir schon zwei Geburten gehabt haben, er sagte, sie hätten nach der Eröffnung drei Monate auf die erste Geburt gewartet. Anscheinend ist es nicht normal, dass man von Anfang an Patientinnen und Patienten hat. Das spricht für uns. Trotz dem vielleicht ungünstigen Zeitpunkt für meine Abreise, wie schon gesagt, es ist Zeit.

Fast perfekt.

Im Parterre, ich wohne im ersten Stock, ist ein Fischladen eingezogen, und es stinkt, nach Fisch. Logisch? Nein, das ist nicht logisch wenn der Fisch gefroren ist, oder habt ihr schon erlebt, dass es bei Migros, oder Coop, oder vielleicht Aldi im Tiefkühlregal nach Fisch stinkt? Ich nicht. Angesprochen auf den Gestank, erzählte mir Omar den Weg des Fisches.
Zuerst ist der Fisch im Meer, dann nicht mehr, dann wird er nach Douala gebracht, dort wird er ausgenommen und eingefroren, später wird er in einen Lastwagen geladen, einen ungekühlten Lastwagen, in dem fährt der Fisch nach Bafoussam, er taut auf, in Bafoussam wird er aber sofort wieder eingefroren, aber Bafoussam ist noch nicht Koutaba, der Fisch muss weiter reisen, auf einem Pick-Up, er taut auf, aber angekommen in Koutaba wird er sofort in die Gefriertruhen gelegt, nur bleiben die Deckel offen, sonst sehen die Kundinnen und Kunden vor lauter Deckel den Fisch nicht mehr, und da der Gefrierprozess ohne Deckel etwas länger dauert, hat der Fisch reichlich Zeit zu stinken. Vielleicht wäre es Zeit für eine deftige Schlägerei mit dem Fisch, ich erinnere mich da an ein kleines Dorf in Aremorica, wobei dort konnten sie trotz Schlägereien, den stinkenden Fisch auch nicht vertreiben.

Ultraschall

Und noch einmal Bafoussam. Um sechs Uhr früh sind Fatima und ich losgefahren, mit einem kleinen Bus, achtzehn Sitzplätze und der Chauffeur, zwar eng, aber doch wesentlich komfortabler als in den PW Bussen, ich sass an der Seite und das Blech vom Bus hat sich auf eine Arte bewegt, wie sich Blech in einem Bus, meiner Meinung nach, nicht bewegen sollte, fast als wäre es lebendig, es hat sich an mich geschmiegt, es hat sich der Strasse und mir angepasst, es war etwas unangenehm, ich war mir nicht sicher ob ich auf einmal einfach aus dem Bus falle. Es war eine lange, holprige Fahrt, zwei Stunden brauchten wir für die achtundvierzig Kilometer nach Bafoussam. Dort angekommen stiegen wir um auf ein Mototaxi und das fuhr uns zur Praxis von Doktor Ndame. Dort die grosse Überraschung, angefangen hat es mit dem Schuhwechsel, ja, wir mussten unsere Schuhe ausziehen und ihre Adiletten anziehen, der Boden ist weiss gekachelt und er ist tatsächlich weiss, nicht rot und auch nicht rötlich, eine Person ist angestellt um den Schuhwechsel zu organisieren und zu überwachen, Fatima hat ihre Schuhe zu wenig schön hingestellt und wurde höflich und bestimmt darauf hingewiesen, drinnen ein freundlicher Herr, der das Carnet in Empfang nahm und uns zeigte wo wir warten können, alles blitzblank, die Bodenplatten mit gleichmässigen Fugen verlegt, die Wände sauber, weiss gestrichen, ich war nicht mehr ganz sicher ob wir noch in Kamerun sind.

Und keine zehn Minuten später waren wir schon im Ultraschall. Und auch dort, alles schön sauber, sehr freundlich und die Resultate eins A, wobei dafür kann die Praxis nichts, dem Kind geht es gut, alles ist normal, der Bauch ist etwas kleiner weil die Schwangere halt noch sehr jung und straff ist. Und dann die ganze Reise in die andere Richtung und im zweiten Bus war das Blech auch lebendig und der Chauffeur fuhr wie ein Henker, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne geringste Scheu vor den Schlaglöchern und das Blech wurde sehr lebendig. Aber wir kamen heil in Ngoundoup an.

Fatima hatte Angst, nicht dass mit ihrem Kind etwas nicht gut sein könnte, sie hatte Angst, dass der Ultraschall schmerzt. Das mit dem Kind ist für sie noch sehr abstrakt, es ist einfach, aber sie hat null Vorstellung wie es sein könnte, was es heisst. Hier haben die angestellten Frauen zwei Wochen Urlaub nach einer Geburt, Fatima findet das viel zu lange, sie will nach zwei Tagen wieder arbeiten. Und so haben wir unsere gemeinsame Zeit genutzt, über Verantwortung geredet, über Zukunft, über den Kindsvater, mit dem sie seit vier Jahren zusammen ist und der im Moment das Lycée abschliesst, über ihre Eltern, über Erziehung und über Verhütung. Das Stäbchen heisst hier übrigens Familienplanung, das führte zwischen Fatima und mir zu Verwirrung, ich wollte ihr das Stäbchen empfehlen und sie fragte die ganze Zeit, du meinst Familienplanung? und ich, ja das Stäbchen ist Familienplanung, aber es gibt noch… bis ich dann endlich begriffen habe, es hat gedauert. Ich hoffe innig, dass sie das Kind grosszieht, erzieht, zur Schule schickt, ihm etwas auf den Weg mitgibt, ich hoffe, dass es nicht ein weiteres Kind wird, das einfach da ist.

Im Centre muss ich vor meiner Abreise noch alles für eine Neuorganisation aufgleisen, das ist äusserst knapp und sehr ermüdend. Aber ich glaube, dass es klappen kann. Appoline, die eine IDE wird am 03. Juni anfangen und Awa, die andere IDE Anfang Juli. Wir sind zum Schluss gekommen, dass es am sinnvollsten ist, wenn die zwei IDE’s das Centre co-leiten. Die IDE muss in einem Centre immer auf Abruf bereit sein, sie ist die Verantwortliche. Mit einer Co-Leitung können sie diese Verantwortung teilen und Beide haben auch mal frei. Für die weiteren Leitungsaufgaben, werden Ressorts definiert, die sie untereinander aufteilen. Mit einer Co-Leitung haben wir auch eine bessere Kontrolle über die Weiterführung der Philosophie, für alle strategischen Entscheidungen müssen sie zusammen mit Omar einen Konsens finden. Assana wird in Zukunft als normale Mitarbeiterin arbeiten und ich glaube, sie ist nicht sehr traurig, sie ist überfordert und merkt das langsam auch.

IPad liegt im Centre

Ihr werdet wohl verstehen, dass es etwas mühsam ist auf dem Handy zu schreiben. Genau das muss ich heute. Ich habe nämlich das IPad im Centre liegen lassen. Dabei wollte ich einiges erzählen. Wir waren in Bafoussam auf dem Markt, wir brauchten Stoff um Kompressen zu machen und ich war begeistert, dort findet man wirklich alles! Der Markt ist riesig und auf verschiedenen Etagen. Omar wollte mich direkt zu den Stoffen führen, aber die Stoffe waren nicht dort, sie sind umgezogen und wir versuchten hinterher zu ziehen, durch enge Gassen, Treppen rauf, über Abwasserkanäle, Treppen wieder runter, durch die ekligste Metzgergasse, voll von Böhköpfen, Schweineköpfen, Schafsköpfen, Füssen, Schwänzen, Hörnern und viel undefinierbarem, durch Gewürzgassen, Kleiderstrassen, fast alles Secondhand, an Schuhständen entlang, auch Secondhand und irgendwann kamen wir zu den Stoffen.

Ich habe zwei weisse Frauen gesehen und hätte sie am liebsten berührt, seit Wochen die ersten Weissen, ausser der im Spiegel. Das war ein komisches Gefühl!

Morgen fahre ich schon wieder nach Bafoussam, mit unserer Praktikantin, ich begleite sie zum Ultraschall, sie hat Malaria und kaum noch Blut und das Ungeborene ist für sein Alter zu klein. Es ist schlimm,wenn Kinder schon schwanger sind und das noch dazu mit Komplikationen. Um sechs Uhr in der Früh fahren wir mit dem Bus zum Ultraschall, hässlich!

Alles Weitere erzähle ich, wenn ich wieder mit Tastatur schreiben kann, dann kann ich mich mehr auf den Inhalt konzentrieren, im Moment schlage ich mich mit den einzelnen Wörtern rum, das ist ätzend!

Omars Entwicklung

Langsam kennt ihr den Rhythmus von Koutaba auch, also was heisst Mittwoch? Genau, Mittwoch heisst, es ist der Tag der toten, getrockneten, flachen Ratten und ja, ich habe einen Satz genommen, nein, ich bin nicht in der Pfütze gelandet. Ich sehe es schon, das verständnisvolle Lächeln, lassen wir sie erzählen, immer wieder, was können wir machen, sie glaubt den Mist, wahrscheinlich sieht sie mittlerweile tatsächlich tote, getrocknete, flache Ratten, so drei Monate Afrika gehen halt nicht spurlos an ihr vorbei…

Aber Leute, jetzt kann ich es beweisen. Omar war mit mir auf dem Markt und er hat sie für mich fotografiert:

Tote, getrocknete, flache Ratten und darunter das Wundermittel.

Omar, er erzählte mir heute zwei schöne Episoden aus seinem Leben. Wir hatten darüber diskutiert was es braucht um initiativ durchs Leben zu gehen. Omar war sechzehn, als er einen Verein zur Förderung der Schule gründete. Er fand es wichtig, dass alle Kinder in die Schule gehen. Er lud alle Eltern von Ngoundoup zu einer Versammlung ein. Und sie sind erschienen und Omar sah die vielen Erwachsenen vor sich und kam sich jung und dumm vor und hatte Angst. Aber er begrüsste die Eltern, er entschuldigte sich für seine Jugend, dafür, dass er den Erwachsenen, den Respektpersonen ins Gewissen reden wollte und die Leute beruhigten ihn und sagten, er solle sprechen, sie wollen gerne zuhören. Und so kam es, dass seither vor allem auch viel mehr Mädchen die Schule besuchen und hinterher eine Ausbildung machen können. Um die Grösse und den Mut dieses Einsatzes für Schulbildung zu sehen, braucht es noch eine weitere Geschichte. Ein Jahr später, Omar verdiente Geld indem er im Wald Bambus schlug und aus den Fasern Körbe flocht und diese verkaufte, brauchte er neue Turnschuhe für die Schule. Er hatte gehört, dass in Bafoussam Occasionturnschuhe aus Europa verkauft werden und weil die qualitativ besser sind, war sein Ziel, nach Bafoussam zu reisen und solche Turnschuhe zu kaufen. Es war seine erste Reise so weit weg (ca. 50km) von Ngoundoup. Er liess sich erklären, wie er dort hin kommt und wo er die Turnschuhe findet. Er wusste, dass er in Bafoussam vom Busstopp zuerst gerade aus weiter gehen muss und dann rechts, genau so hat er es gemacht, er hat nicht rechts, nicht links geschaut, ist einfach schnurstracks auf sein Ziel zugegangen, fand die Stände mit den Turnschuhen, wählte ein Paar aus, kaufte es, ging direkt wieder zum Busstopp zurück und reiste nach Hause. Dort wurde er von seinen Freunden erwartet, sie hatten Angst um ihn, dachten er werde belästigt oder gar ausgeraubt. Darauf wollten alle solche Turnschuhe und sie fanden, dass Omar, da er jetzt weiss wie es geht, diese holen soll, aber Omar fand, dass sie so nicht lernen sich zu bewegen und bot an, sie zu begleiten.

Morgennebel über dem Wald … dem der voll Wasser ist … dem den ich gerne besucht hätte…

Im Centre haben wir einen weiteren Tag Alltag geübt. Seit heute macht es mir wesentlich weniger Angst, die Frauen alleine zu lassen. Appoline, eine IDE, wird ab Ende Monat voraussichtlich im Mbambeluh arbeiten. Sie war heute im Centre um etwas zu schnuppern. Sie ist kompetent und bereit unsere Philosophie zu unterstützen und nach ihr zu arbeiten. Es ist zwar schade, dass sie erst anfängt wenn ich gehe, aber bis dahin kommt sie noch ein paar Mal schnuppern und es bleibt uns doch noch Zeit vieles zu besprechen. Sie ist sehr offen und ich habe ein gutes Gefühl, sie wird dem Centre gut tun, ausserdem ist sie keine Muslimin, was für die Mischung des Personals positiv ist. Wenigstens eine, die keinen Ramadam machen muss, denn die Ramadam-Frauen sind im Moment noch träger als sie sowieso schon sind. Assana läuft nur noch wie eine Leiche durch die Gegend und die Kranken werden durch ihren Anblick und durch ihr leidendes Sprechen sofort noch viel kranker. Ich plädiere dafür, dass der Ramadan nur noch im Winter in Island stattfinden darf.

Ausgeschlafen

Eigentlich könnte jetzt wieder eine Gebärende kommen. Ich bin wieder fit, habe gut geschlafen und bin bereit es mit Wehen, Gebärenden, Müttern und Schwiegermüttern aufzunehmen. Aber nach Mbambeluh 1 und Mbambeluh 2 ist es ruhig geworden und Malaria und Typhus regieren wieder.
Typhus könnte in den allermeisten Fällen mit einer angemessenen Hygiene verhindert werden. Mittlerweilen spreche ich dieses Thema nicht mehr mit höflichem Feingefühl an, sondern sage direkt was Sache ist. Ich weiss, dass die Menschen hier arm sind, ich weiss, dass es bei uns viel einfacher ist hygienisch zu leben, aber ich weiss auch, dass es hier möglich ist. Während bei den Bororos alles blitz blank ist, so sauber, dass man direkt vom Boden essen könnte, vergeht einem in einigen Quartieren von Ngoundoup und Koutaba sogar der Wunsch die Füsse auf den Boden zu setzen. Das heisst, direkt vor den Häusern ist es noch einigermassen sauber, aber hinter dem Haus konkurrieren Müll und Fäkalien um den Platz. Eine Latrine zu bauen lernt man bei uns in der Pfadi, im Militär und sicher auch im Überlebenscamp, und auch wenn man nie in Zweierkollone eine gebaut hat, es ist ganz einfach, auch die Müllentsorgung, es wird ein grosses Loch gegraben, der Müll kommt dort rein und wird verbrannt, sollte eigentlich machbar sein, jedes Quartier hat so ein Loch, aber der Müll findet den Weg dorthin nicht alleine. Warum die grossen Unterschiede? Eine mögliche Erklärung fand ich in der Rollenverteilung. Bei den Bororos sind die Frauen zuständig für Haus, Hof und Nachwuchs und die Männer für Vieh und Äcker. Bei den anderen Volksgruppen sind die Frauen zuständig für Haus, Hof, Nachwuchs, Äcker, Markt, Schulgeld, Arztkosten und die Männer fürs Kindermachen und Beten. Das war jetzt ein wenig gemein, aber es kommt der Realität nahe.

Ich stelle mir vor, dass Hygiene schnell zweitrangig wird, wenn du von sehr früh bis sehr spät schuftest um alle Aufgaben zu bewältigen. Wahrscheinlich ist die Art wie die Frauen unseren Sensibilisierungsanstrengungen lauschen eine Reaktion auf ihre Situation, nur nicht zugeben, dass ich diese Leier schon hundert Mal gehört habe, wenn ich so tue, als ob ich alles zum ersten Mal höre, kann mir niemand einen Vorwurf machen, weil erst jetzt kenne ich den Zusammenhang, ich kann also erst jetzt reagieren.
Mit den Frauen über ihre Situation und Überforderung zu diskutieren, hilft ihnen zwar, ihren Frust loszuwerden, aber verändert überhaupt nichts, sie glauben, dass ihre Situation unabänderlich ist, dass es schon immer so war, dass die Tradition in Stein gemeisselt ist. So bleibt mir Omar. Als Mann kann er Einfluss auf die Männer nehmen, ihnen klar machen, dass für eine angemessene Hygiene alle zuständig sind und somit alle mithelfen müssen. Omar ist zum Beispiel bei sich zu Hause zuständig fürs Wasser, insbesondere Trinkwasser, für die Latrine, für den Müll und fürs Händewaschen. Es ist immer schön wenn ich mit Omar diskutiere, er ist sehr offen und will dass sich ihre Situation zum Besseren wendet. Er kommt zwar auch ab und zu mit Tradition, aber er schafft es, zu unterscheiden zwischen Traditionen, die zum Kulturgut gehören und Traditionen, die man eigentlich von heute auf morgen aufgeben könnte.

Auch die Polygamie ist so ein leidiges Thema. Heute kam eine Frau mit Unterleibsschmerzen. Sie hatte eine zünftige Vaginalentzündung mit ziemlich allen bekannten und unbekannten Erregern. Um diese Entzündung zu behandeln, muss ihr Mann mitbehandelt werden. Zum Glück war ich so geistesgegenwärtig zu fragen ob ihr Mann monogam ist, ist er nicht, das heisst, auch die zweite Frau muss behandelt werden. Ich finde die Polygamie per se zum Kotzen, aber heute gesellte sich eine neue, gruslige Erkenntnis dazu. Für die Frauen hier, ist das Alltag, erst mit vier Frauen ist ein Mann ein Mann. Und schon haben fünf Chlamidien, Syphilis, Gonorrhö und Kompanie.

Und es hat geschifft heute, so richtig! Eine Zeit in der keine Patientinnen, keine Patienten kamen, eine Zeit in der wir alle zusammengerutscht sind, da es arschkalt wurde, eine Zeit in der wir nicht reingehen konnten, da wir drinnen giftige Spinnen vergiften mussten, eine Zeit in der zwei Frauen arabische Gebete geübt haben, eine Zeit die vorüber ging.

Nationalfeiertag

Heute ist der Tag der Einheit und Vielfalt, der Nationalfeiertag, der 20. Mai 1972 wird gefeiert, der Tag an dem aus Kamerun die vereinigte Republik Kamerun wurde, in der jetzigen Situation ein Hohn. Natürlich wurde ich gefragt, ob ich die Defilés und Paraden sehen will, der Unterschied zwischen Defilé und Parade konnte mir Doktor Google leider nicht erklären, weshalb ich nicht weiss, ob ich nun einem oder mehreren Anlässen beiwohnen sollte, ich kann es auch nicht aus Erfahrung berichten, da ich überhaupt keine Lust verspürte, diesen Tag in irgend einer Weise zu feiern. Zum Einen machte ich mit der Odyssee um die Eröffnung von Mbambeluh keine Erfahrungen mit dem kamerunischen Staat, die ich feiern möchte, zum Anderen, welche Einheit soll gefeiert werden? Ich sehe nur eine Einheit im Staate Kamerun, die Korruption, ob die gefeiert werden soll? Wenn es so ist, zwar etwas geschmacklos, aber wenigstens ehrlich. Aber es wird wohl nicht um die einheitliche Korruption gehen, es ist das Wir-Gefühl, das Wir-Gefühl, das schon im kleinen Dorf abhanden kommt, wenn Wir nicht alle vom gleichen Stammbaum abstammen, das Wir-Gefühl, das die anglophone Bevölkerung schon länger nicht mehr spürt. Und so nehme ich am Tag der Einheit nicht teil, auch nicht als Gafferin, Touristin, schaue nicht die Frauen in den Paul Biya Röcken an, wie kann man nur, aber anscheinend wurden diese Röcke anlässlich des Wahlkampfes von La Force de l’Expériance an die Frauen verschenkt, helfe nicht mit beim kollektiven Selbstmord auf den hupenden Motorrädern. Dafür habe ich viel über die heutige Feier gelesen, finde mich auf der Seite der Opposition, die in Yaoundé die Défiles und Paraden boykottiert, weiss immer mehr über die Baustellen des Landes und sehe immer weniger einen Ausweg. Und Frau normala, Herr normalo, sie sind die Opfer, müssen hier eine Motivation abliefern, dort einen Luftpostumschlag in die Dokumente legen, hier stundenlang warten, dort nach stundenlangem Warten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. In Douala sind die Märkte leer gekauft, es gibt nur noch Reis und Mais, auf den Äckern im anglophonen Gebiet vergammelt die Ernte, die Bauern sind geflüchtet. Es gibt wirklich keinen Grund zum feiern, auch wenn Monsieur Biya zur Rettung der Feier, sich vorgestern bereit erklärt hat zu verhandeln, über Alles, ausser einem Austritt aus der ach so schönen Einheit. Etwas spät.

Den beiden Babys, Mbambeluh 1 und Mbambeluh 2, sie haben beide noch keinen Namen, das sei Sache der Väter, sagten die Frauen, das stimme nicht, im Koran stehe, dass sich Mutter und Vater einigen müssten, sagte Omar, interessieren sich noch nicht für die Politik des Landes, sie wollen eine Brustwarze und Geborgenheit. Es war schön, heute Morgen ins Centre zu kommen und die zwei Frauen mit ihren Neugeborenen im Spitalzimmer anzutreffen, statt kranken Kindern, die elend, fiebrig und apathisch auf den Betten liegen, zwei muntere Neugeborene, eingepackt wie Inuitkinder, von ihren Müttern mit dem ungläubigen, suchenden, fragenden, liebenden Blick gemustert, den Frauen nur nach der Geburt haben. Was mich bei den Geburten sehr beeindruckt hatte, es ist einfach, es gehört zum Leben, Rhythmus, es ist nicht so, dass das Gebären hier weniger schmerzhaft ist, dass es schneller geht, aber vielleicht ist es weniger ein Event, etwas, das gestaltet sein muss, kein Projekt. Die Frauen kommen und gebären, sie haben keine Wünsche, wissen nicht, dass Frauen bei uns mit einer Periduralanästhesie gebären, dass man Schmerzmittel haben könnte. Die Art, wie ich die Frauen begleitet hatte, dass ich die ganze Nacht bei ihnen geblieben war, dass ich mit ihnen geatmet hatte, ihnen den Rücken, die Beine massiert hatte, sie nicht alleine liess, war anscheinend gestern und heute Gesprächstoff im Dorf, positiver Gesprächstoff.

Die letzten 36 Stunden

Die letzten 36 Stunden war ich auf den Beinen. Zuerst, regulär, dann immer weniger regulär und jetzt nur noch bis das hier geschrieben ist und mein Bier getrunken ist. Zuerst wartest du wochenlang auf die Geburten, deshalb bist du ja eigentlich hier, das war deine Motivation, hier nach Koutaba zu reisen, Bern, Chrigu, Frida und den Rest meiner Familie und Lieben für drei Monate zu verlassen, und dann kommen gleich zwei Frauen miteinander. Gut, geboren haben sie dann nicht gleichzeitig, es lagen sehr knappe dreizehn Stunden dazwischen.

Gerufen wurde ich gestern, kurz nachdem ich zu Hause angekommen war, ich machte gerade Modeschau mit den neuen Kleidern, die Zenabou für mich genäht hatte, weil die Frau, die schlussendlich heute am Abend um 18:14 geboren hat, eingetreten ist. Obwohl es noch einige Zeit dauern würde bis das Kind auf die Welt kommt, nahmen wir sie ins Gebärzimmer. Das hiess dann, dass wir sie ein paar Stunden später ins Krankenzimmer zügeln mussten, da eine zweite Frau gekommen war, eine so genannte Drittgebärende und es ziemlich klar war, dass diese das Gebärzimmer vorher braucht. Mit zwei Frauen, die Wehen hatten, einer Ladung weiteren Frauen, die zur „Unterstützung“, was nichts anderes als ein Ferienaufenthalt im Centre bedeutet, mitgekommen waren und teils laut schnarchten, war es für mich nicht möglich, mich aufs Ohr zu hauen, was Ajara zum Beispiel problemlos konnte und der Gardien noch viel problemloser. Unser Wächter schläft derart tief, dass ihn wahrscheinlich auch Banditen mit einer Bombe nicht aufwecken könnten, wobei es für ihn sicherer ist, nicht auf zu wachen, weil er sowieso schon nach einer Sekunde umgehauen auf dem Boden liegen würde. Aber zurück zu mir und den beiden kreissenden Frauen, ich schlug mir die Nacht mit einer Pilgerreise von der einen Frau zur anderen und zurück zur einen, um die Ohren.

Mbambeluh 1!

Die Drittgebärende nahm sich ihrer Aufgabe mit einer gewissen Routine an, zwischen den Wehen haben wir viel gelacht und sie war sehr zuversichtlich. Die Geburt war eine schöne, perfekte Wiedereinsteigerinnen Geburt. Danke! Alles blieb ganz, die Mutter, das Kind, ein Junge und der Damm. Das war sehr gut, denn die zweite Geburt war eine Herausforderung. Es war das erste Kind der Frau und der Kopf des Kindes stellte sich nach den Regeln der Beckenanatomie völlig falsch ein. Nach hunderten Umlagerungen, aufstehen, abliegen, rechts, links, Vierfüssler, ich wollte einen Kaiserschnitt verhindern, nach vielen Zweifeln an meiner Kompetenz und vor allem an meinem Urvertrauen, nach schwindenden Kräften, sowohl die der Frau, wie auch meine, nach vielen Beteuerungen, dass ich genau weiss was ich tue, nach all dem, gebärte die Frau heute Abend um 18:14 ein fittes, gesundes Mädchen. Uff!

Mbambeluh 2!

Und ich habe etwas Neues gelernt! Trinkt die Frau kaltes Wasser, dann dauert die Geburt, trinkt sie jedoch heisses Wasser, dann beschleunigt das die Geburt. Das mit dem kalten Wasser, haben wir nicht ausprobiert, aber das mit dem heissen Wasser, es funktioniert! Keine Ahnung, was funktioniert, warum das funktioniert, aber nach dem Genuss von heissem Wasser, ging es wieder vorwärts. Simpel, cool!

Vom Bier bleiben noch eineinhalb Zentimeter, zum Schreiben gäbe es noch vieles, aber die Konzentration… die eineinhalb Zentimeter sind jetzt auch weg. Und Tschüss… es sind jetzt schon 37 Stunden.