Foumban

Premiere! Heute fuhr ich mit Adele mit dem Sammeltaxi nach Foumban. Vier erwachsene Menschen sassen vorne und vier hinten. Das war ein bisschen eng. Aber es geht und das freut mich. Foumban hat mir nämlich sehr gefallen. Und auch die Fahrt war schön, es hatte Pinien unterwegs. Das war irgendwie ein wenig heimelig.

Teil des Sultanpalastes in Foumban

Angekommen sind wir beim Eingang zum Sultanpalast. Das heisst, es handelt sich hier um das neue Museum. Darauf sind die Leute sehr stolz.

Ein Verkäufer von furchtbaren Afrikamasken führte uns im Hof des Palastes herum. Es gibt dort eine Ahnengalerie. Die Dauer der Regentenzeit der diversen Sultane ist unter dem entsprechenden Porträt festgehalten. Ein Bild stellt eine Frau dar, Goungoure, sie war 30 Minuten Sultanin.

Etwas älter, dieser Teil des Palastes.

Natürlich mussten wir nach dem Rundgang im Hof des Palastes mit unserem Führer seine furchtbaren Afrikamasken anschauen gehen. Eigentlich hätten wir eine dieser furchtbaren Masken kaufen sollen. Aber ich erklärte, dass die furchtbaren Masken mir Angst machen und ich alles Andere, Halsketten, Nashörner und Elefanten schon besitze. Sie verstanden es nicht wirklich, aber nach dem ich an jeder Bude auf dem kleinen Touristenmarkt vor dem Palast das Gleiche gesagt habe, durften wir weiter gehen.

Der Markt in Foumban ist – soo schöön! Im Inneren hat es keine Autos, keine Töffs, keine toten flachen Ratten, keine Lautsprecher. Er ist sehr bunt und trotz der vielen Leute sehr ruhig. Alles ist sauber und schön präsentiert. Ganz anders als die Anderen. Ich werde noch oft nach Foumban fahren. Wir haben für unser Znacht eingekauft. Bei Metzger Ibrahim, zähes Rindfilet.

Metzger Ibrahim, himself.

Apropos Metzger Ibrahim, als wir vom Busstopp zur Wohnung zurück gegangen sind, sahen wir die „Boucherie Anticrise“.

Ich muss euch noch ein Bild zeigen, es geht um eine Kieslieferung in der Nähe von Yaounde:

Ohne Kommentar.

Den Nachmittag habe ich mit Arbeiten verbracht. Hygiene Konzepte schreiben, Umgang mit Automedikation, Medikamentenliste und so. Es war ein produktiver Nachmittag. Während ich arbeitete bekam ich ein Telefon von einer der Mitarbeiterinnen im Centre (dem Früchtchen). Sie wollte nur rasch fragen wie es mir geht. Das war sehr schön.

Ein Kommentar zu „Foumban“

  1. Danke susle wir freuen uns jeden Tag auf Neuigkeiten aus Kamerun. Den Fahrer des camions musste wahrscheinlich abgeseilt werden. Hei mir glachet. Alles liebe Käthi +Felix

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert